Workshop zum Klimaschutz in Ruanda

Workshop zum Klimaschutz in Ruanda

Die Vereinte Evangelische Mission (UEM) – Region Afrika – organisierte vom 14. bis 16. November 2018 einen Folgeworkshop zur Rolle der Kirchen im Umgang mit dem Klimawandel mit einem Besuch der Umweltschutzprojekte von RDIS in Ruanda. Die gastgebende Kirche war die anglikanische Kirche – Diözese Shyogwe.

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Dieser subregionale Workshop wurde von der UEM in Zusammenarbeit mit sechs Mitgliedskirchen organisiert: vier Diözesen der Anglikanischen Kirche (Butare, Shyogwe, Cyangungu und Kigeme), CBCA, EPR, ELCT-NWD, ELCT-KAD und ELCT-ECD.

Mehr als 25 Teilnehmer aus den sechs Kirchen tauschten sich über ihre Maßnahmen und Projekte (Erfolge, Herausforderungen und weitere Empfehlungen) für den Umweltschutz in den letzten zwei Jahren aus, und zwar im Rahmen eines Folge-Workshops zum Thema UEM-Empfehlungen zum Klimawandeldie von führenden Vertretern der UEM in Workshops im März 2016 und September 2016 in Nyamata (Ruanda) und im September 2017 in Dar es Salaam gebilligt wurden.

Während der Eröffnungssitzung übermittelte der Exekutivsekretär der UEM für die afrikanische Region, Rev. Dr. John Wesley Kabango, den Teilnehmern herzliche Grüße und Wertschätzungen aus der Zentrale der UEM in Wuppertal. Er nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung des Folgeworkshops sowie der laufenden UEM-Kampagne„United Action“ in Afrika und Asien zu unterstreichen.

Der Gastgeber des Workshops, Bischof Dr. Jered Kalimba von der Anglikanischen Kirche der Diözese Shyogwe, begann seine Eröffnungsansprache und das Morgengebet mit einer Einladung an die internationalen Gäste in Ruanda und insbesondere in der Diözese Shyogwe. Er sagte: „Ich heiße Sie willkommen und lade Sie ein, gemeinsam zu planen, wie wir unseren Nationen zum Segen werden und das Leben unserer Völker verändern können“.

Bischof Kalimba erinnerte die Workshop-Teilnehmer an die Versöhnung mit der Schöpfung durch die Wiederherstellung des Gartens Eden. Er sagte: „In Genesis 2:15 lesen wir, dass Gott der Herr den Menschen in den Garten Eden setzte, um ihn zu bebauen und zu bewachen. Gott machte dem Menschen auch eine geeignete Gefährtin, die ihm helfen sollte.“ Er fuhr fort mit den Worten: „… Wir sind Verwalter von Gottes Schöpfung und von unserem eigenen Leben. Wie schwer und kompliziert es auch sein mag, wir müssen unsere Umwelt trotzdem aufbauen und schützen.“

In seiner Eröffnungsrede hob er einige Punkte wie Einheit, Kreativität und Eigenverantwortung sowie die UEM-Empfehlungen zum Klimawandel hervor.
In Bezug auf die Einheit sagte er: „Die Mitgliedskirchen der UEM müssen in Einheit leben, dieselbe Sprache sprechen und in dieselbe Richtung blicken. Die Bibel sagt, dass zwei besser sind als einer. Gemeinsam sind wir stärker, allein ist man schwächer.“

Er betonte auch die Bedeutung des Erfahrungsaustauschs. Er sagte: „Wir sind hier, um Erfahrungen auszutauschen. Die christliche Ethik lehrt uns, das zu teilen, was wir haben, so wie es die ersten Christen in der Apostelgeschichte taten. Wir danken Gott für das, was die EAR und die EPR-Kirchen gemeinsam zur Bewältigung von Klimafragen tun. Lasst uns sehen, wie wir diese Erfahrung in unsere verschiedenen Kirchen einbringen können“.

Der stellvertretende Vorsitzende der UEM und Bischof der ELCT-NWD, Pfr. Dr. Abednego Keshomshahara, dankte in seinen Schlussworten den Teilnehmern für ihre Anwesenheit und Teilnahme. Er sagte: „Dr. Martin Luther soll einmal gesagt haben: ‚Wenn mir gesagt wird, dass die Welt morgen untergeht, würde ich heute noch einen Baum pflanzen‘. Was für eine große Hoffnung angesichts der Herausforderungen, vor denen wir heute angesichts der globalen Erwärmung stehen. Das ermutigt uns, uns in unseren Kirchen und Familien für den Klimaschutz stark zu machen.“

Er fuhr fort: „Frank Benjamin hat einmal gesagt: ‚Wir müssen arbeiten, als würden wir ewig leben, aber beten, als würden wir morgen sterben.‘ Es ist besser, nach Hause zurückzukehren und unsere Empfehlungen für weitere Verbesserungen zum Schutz unseres Globus umzusetzen, der schließlich uns selbst schützt.“

Bischof Keshomshahara schloss seine Ausführungen mit den Worten, dass die bisher erzielten Erfolge und Fortschritte uns motivieren sollten, die angestrebten Ziele in Partnerschaft mit UEM, One for the Climate und anderen Akteuren weiter zu verfolgen. Er dankte Gott dafür, dass er den Teilnehmern einen guten Start und ein gutes Ende des Workshops ermöglicht hat.

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